Spargel liebt Silvaner

Die schönen Dinge des Lebens sind meist ganz einfach. Wenn sie Jahr für Jahr wiederkehren, ist das ein Grund wirklich glücklich zu sein. Und das sind wir, denn es ist endlich wieder soweit: die SPARGELZEIT in Bayern beginnt.

Zur Spargelzeit darf das echt bayerische Traumpaar nicht fehlen: Feiner Spargel aus Bayern gepaart mit köstlichen Silvaner aus Franken. Zusammen ergeben sie großartige Genussmomente. Man muss einfach sagen: Spargel liebt Silvaner.

Diese wunderbare Symbiose bringen die fränkischen Winzer gemeinsam mit den bayerischen Spargelerzeugern und dem Bayerischen Landwirtschaftsministerium unter dem Motto „Spargel liebt Silvaner“ zu Ihnen nach Hause. Ist gut – bleibt gut

Ist gut – bleibt gut
Manche Fragen muss man sich einfach nicht (mehr) stellen. Auf der Suche nach dem passenden Wein für den bayerischen Spargel gibt es nur eine Antwort. Da darf man kategorisch sein. Oder wie es der Top-Sommelier Stéphane Thuriot (Königshof) aus München sagt: „Silvaner aus Franken ist (m)ein Star! Meine Gäste staunen, wie vielfältig sich die meisterhaft produzierten Frankensilvaner als Essensbegleiter einsetzen lassen.“

Der Spargel geht mit dem Silvaner eine wunderbare Harmonie ein und ist der perfekter Begleiter zum Spargel, mit dem man einfach nichts falsch machen kann. Denn mit seiner Cremigkeit, Zurückhaltung und Säurereduziertheit betont der Silvaner die Vorzüge des Spargels ideal. So kommen sowohl Silvaner als auch Spargel partnerschaftliche optimal zur Geltung. Und wenn es mal keinen Spargel mehr gibt, überzeugt der Silvaner als idealer Speisebegleiter. Probieren Sie es aus!

Mit Liebe im Weinberg gehegt und gepflegt, blitzsauber ausgebaut, aus den besten Weinbergs-Lagen der Region – der fränkische Silvaner ist ein Premium Wein erster Güte. WELCHEN Silvaner Sie dann zu Ihrem Spargelgericht wählen, hängt davon ab, wie der Spargel zubereitet wird, welche Sauce oder Beilage ihn begleitet. Die charakterliche Vielfalt der fränkischen Silvaner erlaubt hier eine große Bandbreite. Zur klassischen Zubereitung des Spargels mit Salz und Butter passt ein junger, mineralischer Silvaner. Kommt eine kräftige Sauce ins Spiel darf der Wein gereifter und schmelziger sein; eventuell sogar mit etwas Restsüße. Das Silvaner-Repertoire ist so groß wie die fränkischen Lagen unterschiedlich. Aber immer gilt : Bayerischer Spargel liebt Silvaner aus Franken. Jedes Jahr wieder!

Spargel weist eine leicht bittere Geschmacksnote auf. Daher braucht es zur Begleitung einen Wein mit sanfter Säure. Der Silvaner mit seinem Ruf als idealer Speisebegleiter ist hier die erste Wahl. Er ist säurearm, zeichnet sich aber durch Kraft und Struktur aus, ohne das Gericht zu dominieren.. Damit gibt er Speisen den nötigen Platz und untermalt und umspielt deren Aromen. Niemals überlagert der Silvaner den feinen Geschmack dieses wunderbaren Frühlingsgemüses. Der Silvaner ist eine Zu-Hause-Genussgarantie.

Der fränkische Silvaner führt die Liga der besten Weine in Deutschland an. Er hat viel Struktur aber kein Gewicht. Hinzu kommt seine zurückhaltende und gleichzeitig feine Aromatik. Er ist perfekt geeignet für die heutige Art zu kochen, leichter und mit viel Gemüse, Kräutern und Gewürzen – und damit auch ideal zum Spargel! Fränkischer Silvaner ist der ideale Essensbegleiter: passt sich an ohne unsichtbar zu werden, ist niemals aufdringlich und hat eine sehr elegante Präsenz.

Und das ist kein Widerspruch! Je nach Sortiment und Qualitätsstufe haben die Franken spritzig leichte Sommerweine in der Bordeauxflasche, ausdrucksvoll opulente, aber trockene Spätlesen im Bocksbeutel oder lang anhaltende edelsüße Spezialitäten. Mit dem fränkischen Silvaner ist alles möglich. Auch als Sekt macht er eine extrem gute Figur. Durch die Spezialisierung der fränkischen Winzer auf diese arbeitsintensive Sorte hat sich ein sehr eigenständiger Typ herausgebildet der eindrucksvoll und in perfekter Weise das Terroir in Franken abbildet.

Keine andere Region der Erde eignet sich so gut für den Anbau dieser Rebsorte. Der Silvaner kommt von weit her (siehe weiter unten) und in Franken hat er seine Heimat gefunden. Das Klima, der Main mit seinen Seitentälern, die Top-Lagen der Franken, die Trias – und nicht zuletzt die Hingabe der fränkischen Winzer: das alles liebt der Silvaner. Er spiegelt in seiner Art ganz intensiv wieder, wo er gewachsen ist. Genauso wie der Spargel. Man kann förmlich schmecken, wo der Silvaner her kommt. Ein Silvaner, der auf Muschelkalk gewachsen ist, zeigt eine ganz andere Sensorik als ein Silvaner vom Buntstandstein oder vom Keuper. Das ist die fränkische Trias. Muschelkalk, Buntsandstein und Keuper. Diese Gesteinsformation ist einzigartig auf der ganzen Welt und locker 220 Millionen Jahre alt.

Spargel wird in Bayern größtenteils in drei Regionen angebaut: Schrobenhausen in Oberbayern, Abensberg und Straubing in Niederbayern sowie in Franken, wo sich der Spargelanbau auf das unterfränkische Maingebiet um Volkach, Kitzingen und Münsterschwarzach, die mittelfränkischen Region Nürnberg-Fürth-Erlangen-Roth und in Oberfranken mit den Regionen um Bamberg und Forchheim konzentriert. Rund 3000 Hektar des edlen Gemüses werden in Bayern angebaut. Damit ist der Spargel die bedeutendste Gemüsekultur im Freistaat Bayern und liegt flächenmäßig vor Zwiebeln und Einlegegurken.

Fast der gesamte Weinbau in Bayern konzentriert sich auf das Weinanbaugebiet Franken. Auf rund 6.300 Hektar Rebfläche erzeugen die fränkischen Winzer und Genossenschaften, darunter viele Winzerfamilien und Winzer im Nebenerwerb, außerordentlich gute Weine. Der Weinbau in Franken hat eine lange Tradition. In Franken wurden 1659 die ersten Silvaner-Rebstöcke in ganz Deutschland gepflanzt. Seither haben die Franken ein besonderes Faible zum Silvaner entwickelt und erzeugen Silvaner-Weine, die sich einen exzellenten Ruf als ideale Speisebegleiter erarbeitet haben.

Was die Herkunft dieser charismatischen Rebsorte betrifft, so tappte man lange im Dunkeln. Stammt sie etwa aus Transsilvanien oder aus Silvan, einer kleinen Stadt in Mittelasien? Oder lässt der Name auf eine römische Herkunft schließen? Bereits im ersten Jahrhundert nach Christus soll sie Erwähnung in der altrömischen Historia naturalis von Gaius Plinius Secundus gefunden haben. Genetische Untersuchungen haben inzwischen ergeben, dass der Silvaner – oder Sylvaner – eine Kreuzung aus Traminer und „Österreichisch Weiß“ ist. Damit scheint die Herkunft dieser Rebe aus der Alpenregion gesichert. Von dort gelangten die ersten Silvaner-Pflanzen wahrscheinlich mit den Zisterzienser Mönchen nach Franken. Urkundlich belegt ist, dass die ersten Reben in Castell gepflanzt wurden, von wo aus die Sorte sich selbstbewusst in der Region ausbreitete. Seit mehr als 350 Jahren ist der elegante Speisenbegleiter dort nun bestens etabliert: Nach Rheinhessen mit 2.350 Hektar Silvaner-Rebfläche ist Franken mit 1.435 Hektar das zweitgrößte Silvaner-Anbaugebiet in Deutschland, wo insgesamt 4.977 Hektar dieser Rebe kultiviert werden.

Weltweit ist die mit Silvaner bestockte Fläche etwa 8.000 Hektar groß. Und jetzt aufgepasst: Im Verhältnis zur Gesamtrebfläche hat Franken den weltweit höchsten Silvaner-Anteil, nämlich 23,6 Prozent  – und wir wagen zu behaupten, dass hier auch die besten Silvaner der Welt wachsen: Diese Sorte liebt die Besonderheiten der fränkischen Trias. Auf Muschelkalk-, Keuper- oder Sandsteinböden gedeiht die fränkische Vorzeigerebsorte auch deshalb so  besonders gut, weil die fränkischen Winzer wissen, wie man mit ihr umzugehen hat. Im Anbau ist der Silvaner nämlich eine „Diva“ und stellt sehr hohe Anforderungen an Lage, Boden und an die Hand, die ihn pflegt. 

Leckere Spargelrezepte

Sie möchten leckere Spargelrezepte ausprobieren, zu denen ein Silvaner sehr gut passt? Dann empfehlen wir Ihnen unser kleines Rezeptheft mit Silvaner-Empfehlungen.